Rumpelstilzli

zum Stück 2011

frei nach Brüder Grimm

Ein Stück von Klaus Frick und Rafael Iten

 

In einem Königreich sind die Finanzen aus dem Lot geraten. Da kommt es dem König gerade recht, dass der Müller am jährlichen Schlossfest behauptet, er hätte eine solch tolle Tochter, die würde sogar Stroh zu Gold spinnen. Der König nimmt ihn beim Wort, bestellt die Tochter aufs Schloss, sperrt sie in den Turm und zwingt sie zum Goldspinnen. Rumpelstilzchen kommt ihr zu Hilfe mit seinen Gehilfen, verlangt beim ersten Mal eine Kette, beim zweiten Mal einen Ring und beim dritten Mal ihr erstes Kind. Darauf kommt es zur Hochzeit zwischen dem Sohn des Königs und der Müllerstochter. Als das erste Kind geboren wird, kommt Rumpelstilzchen und will sein Kind abholen. Die Müllerstochter schafft es, das Rumpelstilzchen dazu zu bewegen, ihr das Kind zu lassen, falls sie seinen Namen herausfindet. Sie setzt alle Hebel in Bewegung und lässt Bevölkerung und ausländische Gesandte befragen. Als dies alles nicht fruchtet, hilft ihr der Prinz, indem er herausfindet, wo das Rumpelstilzchen lebt und sie beide Rumpelstilzchen beobachten, wie es um ein Feuer tanzt und den berühmten Satz spricht: „Ach, wie gut, dass niemand weiss, dass ich Rumpelstilzchen heiss !“ Als sie ihm den Namen sagen können, rauscht das Rumpelstilzchen in Grund und Boden und das Kind ist gerettet!

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